{"id":5393,"date":"2025-05-12T09:00:00","date_gmt":"2025-05-12T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gps-jobsearch.com\/?p=5393"},"modified":"2025-05-23T05:58:36","modified_gmt":"2025-05-23T05:58:36","slug":"top-manager-in-der-chemiebranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gps-jobsearch.com\/de\/top-manager-in-der-chemiebranche\/","title":{"rendered":"Top-Manager in der Chemiebranche: Wenn das Periodensystem stabiler ist als Ihre Karriere"},"content":{"rendered":"\t\t
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Stellenabbau, Umstrukturierungen, M&A. Das einzig Stabile in der Chemiebranche ist derzeit das Periodensystem. Und selbst das wird regelm\u00e4\u00dfig neu geschrieben. Wer heute als Top-F\u00fchrungskraft in einem der globalen Player der Branche unterwegs ist, sollte sich bewusst sein: Die Halbwertszeit der eigenen Position kann k\u00fcrzer sein als die eines instabilen Isotops.<\/p>\n\n

Fallstudie: 54 Jahre, promovierter Chemiker, ehemaliger CTO eines Spezialchemiekonzerns<\/strong><\/p>\n\n

Ein Mann mit beeindruckender Vita: jahrzehntelange F\u00fchrungserfahrung, globale Verantwortung, dreistellige Millionenbudgets. Und pl\u00f6tzlich? Exit durch die Hintert\u00fcr. Der Grund? Strategische Neuausrichtung nach der Fusion zweier Wettbewerber. Alte Strukturen, inklusive seines Bereichs fielen der Kostenschere zum Opfer. Aus 2 wird 1.<\/p>\n\n

Der Markt? Angeblich voll von Chancen. Die Wahrheit ist: ein hochgradig ges\u00e4ttigtes Biotop mit wenigen Nischen und noch weniger freien Spitzenpositionen.<\/p>\n\n

\"Inverses<\/figure>\n\n

Chemiebranche, Zahlen, die schmerzen<\/strong><\/h2>\n\n

Die deutsche Chemieindustrie erwirtschaftete 2023 rund 270 Milliarden Euro Umsatz, besch\u00e4ftigt aber nur ca. 466.000 Mitarbeiter. Die Tendenz ist r\u00fcckl\u00e4ufig. Laut VCI sank die Zahl der Besch\u00e4ftigten in den letzten zehn Jahren um etwa 7 %. Gleichzeitig werden 95 % der F\u00fchrungspositionen intern besetzt. Warum? Weil gro\u00dfe, marktf\u00fchrende auf „Eigenz\u00fcchtung“ setzen. Externe Manager? Nur in Ausnahmef\u00e4llen. Wer daher als F\u00fchrungskraft eine neue Top-Position sucht, braucht einen klaren Plan und gezielte Unterst\u00fctzung, um nicht unterzugehen.<\/p>\n\n

Der Mythos des sicheren Konzerns<\/strong><\/h2>\n\n

Top-Manager glauben oft, in Konzernen sei man unverzichtbar. Doch wie sieht die Realit\u00e4t aus? Was z\u00e4hlt, ist politische Passung, internes Netzwerk, und das richtige Timing. Leistung? Ist Grundvoraussetzung, reicht aber nicht. Und: Wer erst mit 50+ seinen Marktwert pr\u00fcft, hat den Absprung zu sp\u00e4t geplant.<\/p>\n\n

Vom Molek\u00fcl zum Mittelstand<\/strong><\/p>\n\n

Was viele untersch\u00e4tzen: Der deutsche Mittelstand im Chemiesektor ist alles andere als mittel. \u00dcber 1.500 Unternehmen mit mehr als 100 Mio. Euro Umsatz existieren allein in der DACH-Region, darunter viele Hidden Champions in Spezialsegmenten. Sie bieten strategischen Managern die Chance, wirklich etwas zu gestalten. Jedoch nicht als Konzernkaiser mit Hofstaat, sondern als Macher. Hands-on und Ergebnisorientiert. Wer also seinen Elfenbeinturm nicht verlassen will, bleibt besser drau\u00dfen.<\/p>\n\n

Mobilit\u00e4t: Der untersch\u00e4tzte Katalysator<\/strong><\/h2>\n\n

Ein Blick auf die Unternehmensverteilung zeigt: Rheinland, Rhein-Neckar und Oberbayern dominieren. Wer also am Bodensee sitzt und nicht weg will, reduziert seine Chancen auf ein Minimum. Remote-Arbeit? Sch\u00f6n gedacht aber im Chemieanlagenbau, in der Produktion oder im Laborumfeld keine realistische Option f\u00fcr Top-F\u00fchrungskr\u00e4fte. Die gro\u00dfen Deals und die entscheidenden Strategien entstehen nicht im Videocall, sondern im direkten Austausch. Punkt.<\/p>\n\n

Ein Appell an alle, die (noch) oben sitzen<\/strong><\/p>\n\n

Die Frage ist nicht, ob Ihre Position zur Disposition steht, sondern wann. Wer sich dann auf Headhunter<\/a> oder Zufall verl\u00e4sst, verliert wertvolle Zeit. Der Wechsel vom Reaktor in die Reservebank kommt schneller als man denkt. Strategische Karriereplanung ist kein Luxusthema. Es ist \u00dcberlebensstrategie. Und hier kommt die Beratung f\u00fcr inverses Headhunting<\/a> ins Spiel. Wer auf die Unterst\u00fctzung von spezialisierten Beratern setzt, erh\u00e4lt gezielte, ma\u00dfgeschneiderte Beratung, die nicht nur den verdeckten Stellenmarkt<\/a> f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte erschlie\u00dft, sondern auch konkrete Verbindungen zu den Entscheidungstr\u00e4gern<\/a> schafft. Es gilt zum rechten Zeitpunkt, am rechten Ort als der Richtige erkannt zu werden.<\/p>\n\n

Und wenn Sie denken, dass Ihre Branche eine Ausnahme ist, dann denken Sie nochmal nach. Die Chemie ist nur das aktuelle Beispiel. Die Mechanismen sind \u00fcberall gleich.<\/p>\n\n

Fazit:<\/strong> Wer in einem System arbeitet, das sich schneller neu kombiniert als ein Polymer, muss beweglich bleiben; geistig, geografisch und strategisch. Der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt. Das Karriereende mit Pensionsversprechen ist ein Konzept aus dem letzten Jahrhundert. Willkommen in der Wirklichkeit.<\/p>\n\n

Reaktion statt R\u00fcckzug – jetzt neu durchstarten<\/a>.<\/strong><\/p>\n\n

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Fragen & Antworten rund um Karriere in der Chemiebranche<\/h2>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t
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Welche Folgen hat eine Unternehmensfusion f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte? <\/div><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/path><\/svg><\/span>\n\t\t\t<\/path><\/svg><\/span>\n\t\t<\/span>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t
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Fusionen f\u00fchren zu Umstrukturierungen und dem Abbau von F\u00fchrungsebenen. Besonders betroffen sind dabei externe oder neu hinzugekommene F\u00fchrungskr\u00e4fte ohne internes Netzwerk. Die Entscheidung \u00fcber den Verbleib im Unternehmen h\u00e4ngt nicht mehr von der eigenen Leistung ab. Es geht um politische Passung und die strategische Neuausrichtung. Und um die Frage, ob Sie urspr\u00fcnglich im kaufenden oder gekauften Unternehmen besch\u00e4ftigt waren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/details>\n\t\t\t\t\t\t

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Wie finden Manager aus der Chemiebranche verdeckte F\u00fchrungspositionen? <\/div><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/path><\/svg><\/span>\n\t\t\t<\/path><\/svg><\/span>\n\t\t<\/span>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t
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In der Chemiebranche werden rund 95% der F\u00fchrungspositionen intern vergeben. Der verdeckte Stellenmarkt<\/a> ist daher essentiell. Strategische Netzwerke, spezielle Beratungen (z.B. inverses Headhunting)\u00a0und Marktkenntnis sind entscheidend, um externe Chancen zu realisieren.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/details>\n\t\t\t\t\t\t

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Welche Alternativen haben F\u00fchrungskr\u00e4fte aus der Chemiebranche nach einem Stellenabbau? <\/div><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/path><\/svg><\/span>\n\t\t\t<\/path><\/svg><\/span>\n\t\t<\/span>\n\n\t\t\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t
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Neben dem Wechsel in andere Konzerne bietet vor allem der gehobene Mittelstand im Bereich Spezialchemie attraktive M\u00f6glichkeiten. Entscheidend sind dabei Mobilit\u00e4t, Anpassungsf\u00e4higkeit und die Bereitschaft, F\u00fchrungsrollen mit mehr operativer Verantwortung zu \u00fcbernehmen.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/details>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t

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